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Call for Papers

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Ihr Kongressbeitrag für die Arbeitsschutz Aktuell 2018

Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) hat zu Einreichungen zum Kongress Arbeitsschutz Aktuell 2018 aufgerufen. Fachleute aus den Bereichen Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz konnten ihre Ideen einbringen. 

Anmeldeschluss für Beitragseinreichungen war der 30. November 2017. Im Januar/Februar 2018 erfahren Sie, ob Ihre Einreichung berücksichtigt werden konnte.

 
 

Arbeitsschutz Aktuell Kongressblöcke 2018

Prävention 4.0

Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem rasanten Umbruch. Neue Produktionsbedingungen, digital gesteuert mit intelligenten Sensoren und kollaborierenden Robotern, erfordern neue Konzepte zur Prävention. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen und Leitlinien für eine sichere und gesunde Arbeitswelt 4.0 vorgestellt.

Verkehrssicherheit / Mobilität

Verkehrssicherheit steht aufgrund des hohen Unfallgeschehens an erster Stelle bei nachhaltiger Prävention. Gemeinsam mit dem DVR hat der VDSI Konzepte zur Reduzierung des Unfallgeschehens entwickelt. Praktische, in den Unternehmen erprobte Verbesserungen, werden neben theoretischen Grundlagen betrachtet.

Alters- und alternsgerechte Gestaltung

Die meisten ergonomischen Grundlagen wurden an jungen, meist männlichen Studenten erforscht. Nicht berücksichtigt wurden ältere Arbeitnehmer, leistungsgewandelte Personen und Diversität. Aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Alters der Beschäftigten ist eine Neuausrichtung und Neubewertung dringend erforderlich.

Verhaltensorientierter Arbeitsschutz – Kultur der Prävention

Über 90 % aller Unfälle haben verhaltensbedingte Ursachen. Zu einer nachhaltigen Verhaltensbeeinflussung von Arbeitnehmern gibt es eine Reihe gut erprobter und wissenschaftlich fundierter Ansätze. Den Rahmen für ein sicherheitsgerechtes und gesundheitsbewusstes Verhalten bietet eine gelebte Kultur der Prävention in den Unternehmen.

DGUV Vorschrift 2

Die DGUV Vorschrift 2 ist die für alle Fachkräfte für Arbeitssicherheit und für Betriebsärztinnen und Betriebsärzte existenzielle Grundlage zur Umsetzung des Arbeitssicherheitsgesetzes.

Neue Herausforderungen in der betrieblichen Betreuung verlangen nach innovativen Ideen in der Evaluation und Novellierung, die im Rahmen eines World Cafés diskutiert und mitgestaltet werden sollen.

Schnittstellen zwischen Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner haben die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu unterstützen. Die Gefährdungsbeurteilung sollte daher im Idealfall in enger Kooperation erfolgen. Zunehmend erhält auch das Biomonitoring, als Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge, regulatorische Bedeutung (z.B. Blei, AMR 11.1). Auch hier ist eine gute Zusammenarbeit beider Professionen unverzichtbar.

Arbeitsschutzorganisation

Eine gute und funktionierende Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes rechnet sich für den Betrieb – u.a. durch eine höhere Produktivität oder eine verbesserte Rechtssicherheit. Sie ist umso wirksamer, je besser der Arbeitsschutz in betriebliche Prozesse und Entscheidungen integriert ist. Im Rahmen der Arbeitsschutz Aktuell wird u. a. auf den Stand des betrieblichen Arbeitsschutzes und auf Methoden zur Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation eingegangen sowie ein Ausblick auf Handlungspotentiale geworfen.

Arbeitsstättenverordnung

Mit der im Jahr 2016 neu gefassten Arbeitsstättenverordnung wurden Anpassungen der Schutzzielbestimmungen an den Wandel in der Arbeitswelt vorgenommen. Von besonderer Bedeutung ist die vollständige Überführung und Modernisierung der bisherigen Inhalte der Bildschirmarbeitsverordnung. In enger Verbindung hierzu steht die explizit notwendige Berücksichtigung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. Zudem wurden Anforderungen für Telearbeitsplätze als ausgelagerte Arbeitsplätze im Wohnbereich des Beschäftigten formuliert, die Sichtverbindung nach außen wieder als Schutzziel aufgenommen sowie die Forderungen zum Schutz vor Absturz, insbesondere auf Baustellen, konkreter gefasst. Im Ausschuss für Arbeitsstätten wurde zu all diesen Punkten Konkretisierungen in Form von Regeln vorgenommen, die wir näher beleuchten möchten.

Betriebs- / Maschinensicherheit

Die praktische Handhabung der Betriebssicherheitsverordnung ist nach wie vor ein Thema. Über die aktuellen Herausforderungen ist zu berichten und zu diskutieren. Darüber hinaus ist betriebliche Handhabung der Industrie 4.0 zu begleiten.

Gefährdungsbeurteilung / Risikobewertung

Die Gefährdungsbeurteilung beschreibt den Prozess der systematischen Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind. Hinzu kommt die Ableitung und Umsetzung aller zum Schutz der Sicherheit und der Gesundheit erforderlichen Maßnahmen, die anschließend hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft werden müssen. Das Ziel besteht darin, Gefährdungen bei der Arbeit frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv, das heißt noch bevor gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Unfälle auftreten, entgegenzuwirken. Die Erarbeitung einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung bereitet besonders kleinen und mittleren Unternehmen beachtliche Schwierigkeiten. Im Gegensatz zur Gefährdungsbeurteilung beurteilt die Risikobewertung auf Grundlage der Risikoanalyse, ob das Risiko, das von einer Ware, einer Dienstleistung oder dem Betrieb einer Produktionsanlage ausgeht, unter den gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen akzeptabel ist und eventuelle Restrisiken vertretbar sind.

Umweltschutz

Der Umweltschutz im Betrieb beginnt an der Quelle von Expositionen, an der Maschine oder am Arbeitsplatz. Werden die Arbeitsplätze so eingerichtet und benutzt, dass Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit gegeben sind, profitiert auch der Umweltschutz. Ein Gefahrstoffverzeichnis lohnt sich bspw. schon deshalb, weil damit ein aktueller Überblick über die benötigten und verwendeten Gefahrstoffe und deren Mengen erst ermöglicht wird. Anhand dieser Information kann die vorgegebene Substitutionsprüfung stoffbezogen initiiert werden. Die Beschränkung auf die unbedingt notwendigen Gefahrstoffe bringt betriebliche Vorteile ebenso wie die Kontrolle und Steuerung des Einsatzes von Energie.

Gefahrstoffe

Tätigkeiten mit Gefahrstoffen können zu Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren führen. In diesem Kongressblock sollen neben dem Aufzeigen der Bandbreite vorgegebener gesetzlicher Normen und Standards insbesondere Neuerungen im Gefahrstoffrecht und deren praktische Implementierung in die betriebliche Gefährdungsbeurteilung diskutiert und aufgezeigt werden. Auch kann die Lagerung von Gefahrstoffen als gesondertes Thema aufgegriffen werden.

Physikalische Einwirkungen

Physikalische Einwirkungen im engeren Sinne umfassen Lärm, Vibrationen, optische Strahlung, elektromagnetische Felder sowie Unter- oder Überdruck. In diesem Themenfeld sind in jüngster Zeit viele Maßnahmen beschrieben worden, wie praxisnah eine Gefährdungsbeurteilung durchführbar ist. In diesem Kongressblock sollen, auch im Hinblick auf die GDA, die Gefährdungen und abgeleiteten Maßnahmen zur optischen Strahlung, zu elektromagnetischen Feldern, sowie zu Hand- Arm-Vibrationen diskutiert und aufgezeigt werden.

Muskel-Skelett-Erkrankungen

Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) gehören zu den häufigsten arbeitsbedingten Erkrankungen. Dabei sind die Ursachen oftmals nicht singulär. In diesem Kongressblock sollen, auch im Hinblick auf die GDA, neben Grundlagen auch Zusammenhänge zwischen Muskel- und Skeletterkrankungen und psychosozialen Gefährdungen aufgezeigt werden. Die Gefährdungsbeurteilung zu MSE soll praxisgerecht angesprochen werden und insbesondere werden Maßnahmen diskutiert, um MSE vorzubeugen.

Baustellen – Staub

Besonders auf Baustellen besteht eine hohe Staubbelastung durch lungengängige Partikel – einerseits aus den verwendeten Materialien selbst, anderseits durch den Umgang und Verwendung dieser Materialien.

In diesem Kongressblock sollen, neben den Grundlagen der Staubentwicklung und deren Wirkung auf den menschlichen Körper, vor allem Maßnahmen besprochen werden, die die Staubentwicklung verhindern. Ebenfalls werden Arbeitsweisen aufgezeigt, wie Stäube allgemein, aber auch mit speziellen Verfahren beseitigt werden können.

Psychische Belastungen im Berufsleben

Durch Arbeit verursachte psychische Belastungen sind gestaltbar. Es ergeben sich dabei jedoch Chancen und Risiken. Diese gilt es aufzuzeigen. In diesem Kongressblock sollen neben den Grundlagen insbesondere für Praktiker, die z. B. mit der Gestaltung von Abläufen und Arbeitsaufgaben, der Entwicklung von Produkten und der Planung des Personaleinsatzes betraut sind, Antworten zur Minimierung von psychischen Belastungen gegeben werden. Neben dem aktuellen Stand der GDA soll auch „Arbeiten im Umfeld der Industrie 4.0“ thematisiert werden.
 
 
 
 
 

Ansprechpartner

Christina Gunesch

Christina Gunesch
Projektmanagerin

Tel.: +49 721 93133 - 765
Fax: +49 721 93133 - 610
cgunesch@hinte-messe.de

Svenja Berger

Svenja Berger
Junior Projektmanagerin

Tel.: +49 721 93133 - 780
Fax: +49 721 93133 - 610
sberger@hinte-messe.de

 
 
 
 
 

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